Tagesausfahrt
zum CSD in Leipzig 2010

Wie schon in den vergangenen Jahren findet zum Leipziger CSD eine Tagesausfahrt der Exciter-Biker statt.
Nachdem es die Motorradfreunde in den letzten Jahren in das schöne Saale-Unstrut-Triasland, ins Mühlental, zur Buschmühle im Elbtal und auf einen “Trip to Amerika” verschlagen hat, sind Leipzigs Biker schon wieder scharf auf die nächste Ausfahrt.

Im Fussball-WM Jahr 2010 geht es für die Motorradfahrer noch einmal zur vielfach gewünschten “Burgentour”, die bei den Teilnehmer vor 3 Jahren noch in schöner Erinnerung geblieben ist.
Für die Fussball-Fans besteht bei Interesse noch die Möglichkeit gemeinsam die Tour bei einem Public-Viewing Besuch mit dem FIFA-Fussball WM Finale ausklingen zu lassen.
Auf jeden Fall werden wir aber rechtzeitig vor Anpfiff wieder zurück sein.  

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, einfach mit voll getankten Maschinen vorbeikommen und mitfahren.
Alle Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen sind herzlich eingeladen dabei zu sein.

Map     Sonntag, 11.07.2010
     ca . 10:00 - 18:00 Uhr
     Treffpunk: 09:30 Uhr
     Parkplatz vor dem Völkerschlachtdenkmal



Unsere CSD-Ausfahrt soll ein Zeichen für ein tolerantes Miteinander sein und auch einer breiten Masse von Motorradfreunden die Möglichkeit geben bei einer unseren Ausfahrten dabei zu sein. Über eine zahlreiche Teilnahme am 11.07. 2010 würden wir uns freuen.

Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Treffpunkt und Start ist der Parkplatz vor dem bekannten Wahrzeichen der Stadt Leipzig, dem Völkerschlachtdenkmal. Es wird darum gebeten, bereits mit voll getankten Motorrädern zu erscheinen, damit die Tour pünktlich 10 Uhr starten kann. Hierzu finden sich in direkter Nähe zum 300000 Tonnen schweren Monument, zwei Tankstellen.

Die Fahrt führt in das schöne Saale-Unstrut-Triasland. Diese Region besticht durch seine weitläufigen Weinberge entlang Saale und Unstrut. Viele Burgen und Barockschlösser zeugen von einer geschichtsträchtigen, mittelalterlichen Zeit.


Auf dem Weg zur ehem. bedeutenden Handels –und Messestadt Naumburg präsentiert sich die etwas versteckt liegende „Schönburg“. Weiter geht die Tagesausfahrt am einstigen Zisterziensermönchskloster „St. Marien“ entlang zum Kurbad Bad Kösen. Auf der „Rudelsburg“ erhalten die Biker einen einzigartigen Ausblick über das Saaletal und über eine Schlucht zur Burg Saaleck. Hier bleibt auch Zeit, sich mit regionalen Spezialitäten für die weitere Fahrt zu stärken.






Auf der „Straße der Romanik“ führt uns unser Weg weiter zur „Eckartsburg“, von wo aus man weit ins Thüringer Land und über die Dächer des Städtchens sehen kann.

Das alte Barockschloss Burgscheidungen zeigt von der bestechend, harmonischen Parkanlage aus, seine schönste Seite und ist uns auf unserer Fahrt einen weiteren Stopp wert. Wieder auf der Weinstraße Saale-Unstrut gelangen wir zum „Schloss Neuenburg“ bei Freyburg im Zentrum des Weinbaus. Bekannt durch die Rotkäppchen-Kellerei in deren Domkeller ein Riesenfass beherbergt ist, dass nicht weniger als 120 000 Liter Wein fasst.






CSD Leipzig: Bunte Vielfalt bei über 30 Veranstaltungen

von Dirk Bockelmann (Pressesprecher CSD in Leipzig)

"Die Erfolge bei der rechtlichen Gleichstellung dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass Vorurteile und diskriminierende Äußerungen gegenüber Lesben, Schwulen und Transgendern leider immer noch alltäglich sind." sagt Dirk Bockelmann, Pressesprecher des Leipziger CSD. Deshalb wird auch in diesem Jahr in der CSD-Woche wieder nach Wegen gesucht, um homophoben Einstellungen zu begegnen, sie zu thematisieren und zu verändern. Dafür steht auch das Leipziger CSD-Motto "Homophobie ist heilbar", das im letzten Jahr in einer bundesweiten Internetumfrage zum besten CSD-Motto gewählt wurde. Da das Motto weiterhin hochaktuell ist, hat sich das CSD-Organisationsteam entschieden, es auch in diesem Jahr weiterzuführen.

Der Schwung des letzten Jahres, als der CSD in Leipzig seine Besucherzahlen fast verdoppelte, spiegelt sich in diesem Jahr in einer besonders großen Programmvielfalt wider. In Erwartung einer noch größeren Zahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden in der CSD-Woche vom 9.7. bis zum 17.7.2010 über 30 Veranstaltungen statt. Es gibt politische Veranstaltungen, Lesungen, Filmvorführungen, Konzerte, Theaterveranstaltungen und natürlich auch diverse Parties, so dass für jeden Geschmack etwas dabei sein wird.
Im folgenden werden die Highlights der Leipziger CSD-Woche kurz vorgestellt:

Am 9.7. startet die "Eröffnungsparty des Leipziger CSD" in der Frauenkultur um 20:30 Uhr mit einem Konzert der Singer/Songwriterin Susi Koch, der es in ihren deutschsprachigen Liedern gelingt, schwache Momente mit starker Stimme zu zähmen oder auf fast zerbrechliche Art von großen Gefühlen zu singen. Anschließend startet die große Party für Menschen aller sexuellen Orientierungen. An den Reglern stehen die DJanes: Wendbriel (Halle) sowie Maria & Cindy Fox(Leipzig) und bieten Musik que(e)rbeet durch die Musiklandschaft.

Besonders aktuell - nur einen Tag nach dem Endspiel der Fussball-WM - findet am 12.7. die Veranstaltung "Homophobie im Sport" statt. Haben sich auch bei der WM wieder Schiedsrichter und Spieler schwulenfeindliche Witze und Beschimpfungen von der Bühne und auf dem Platz anhören müssen? Wie reagieren sie und das Umfeld darauf? Welche Konsequenzen hätte ein Eintreten gegen Homophobie im Stadion? Mit diesen und andere Fragen wird sich ab 19 Uhr bei einer Podiumsdiskussion im Ratsplenarsaal im Neuen Rathaus in Leipzig beschäftigt.

Einer beunruhigenden Entwicklung besonders auf Schulhöfen widmet sich die Podiumsdiskussion "Der neue Hass auf Homosexuelle", die am 13.7. um 19:30 Uhr, im Zimmer 270 im Neuen Rathaus stattfindet. Politiker aus Bund, Land und Stadt diskutieren darüber, warum Schwule und Lesben trotz vermeintlich rechtlicher Gleichstellung immer wieder Verachtung und Aggression ausgesetzt sind, dass "schwul" und "Schwuchtel" heute die häufigsten Schimpfwörter auf dem Schulhof sind und was dagegen unternommen werden kann.

"Let's talk about sex" heißt das Programm der Berliner Künstlerin und Autorin Bridge Markland, die am 15.7. um 20:15 Uhr in der Lehmanns Buchhandlung zusammen mit der Saxophonistin Nicola Lutz einen außergewöhnlichen Abend zwischen Sub- und Hochkultur verspricht. Mit Hilfe von Tanz, Theater, Performance, Cabaret und Erotik werden dabei mit Leichtigkeit alle Grenzen von Hetero- oder Homosexualität und aller festgeschriebenen Identitäten überschritten.

Etwas körperliche Entspannung bieten am Freitag, dem 16.7. ab 16:00 Uhr die "Lustspiele im Garten der Hilfe", das alljährliche Grill- und Sportfest der AIDS-Hilfe in der Ossietzkystr. 18 in Leipzig. Jede/r ist eingeladen, bei Körperertüchtigungen der leichten Art Spaß zu haben, sein Glück bzw. Wissen am Glücksrad zu testen und am Kondomüberziehschnelligkeitswettbewerb teilzuhaben.

Die absoluten Höhepunkte dieser überaus bunten CSD-Woche bilden die große CSD-Demonstration und das anschließende Straßenfest am 17.7. auf dem Nikolaikirchhhof. Um 15 Uhr werden diese vom Schirmherrn des CSD in Leipzig, dem bekannte Comiczeichner Ralf König aus Köln eröffnet. Wie immer stellen sich dort die LesBiSchwulen Vereine, Parteien, Initiativen und andere Leipziger Institutionen vor. Als politische Gäste werden u.a. Cornelia Ernst, Monika Lazar, Barbara Höll, Gisela Kallenbach und Michael Weichert erwartet.
Ab 16:30 Uhr geht die Demo mitten durch die Leipziger Fußgängerzonen hin zum Neuen Rathaus und wieder zurück zum Nikolaikirchhof. Dort tritt dann ab 18:30 Uhr als Belohnung für's fleißige Demonstrieren die Band "ABBA da Capo" auf, die das Publikum auf eine Zeitreise in die 70er und frühen 80er Jahre nimmt - also die Zeit der Pailletten und Plateauschuhe, des Glitzers, des Glamours und unvergesslicher Hits.

Den Abschluss der CSD-Woche bildet der PRIDEBALL, die größte Gay-Party des Jahres in Leipzig im Alten Leipziger Stadtbad, Eutritzscher Str. 21, zu der die Szene bereits im siebten Jahr aus allen Himmelsrichtungen pilgern wird. In diesem Jahr verspricht der PRIDEBALL noch bunter, größer und wilder zu werden. Schon ab 21 Uhr beginnt die CSD-Abschlussparty mit dem Live-Act Taiga & Sirius losgeht, die einen stilistischen Spagat zwischen dem wilden Lauten und dem verspielten Leisen gekonnt mit Piano und souliger Stimme umsetzen.
Danach wird auf 3 Floors und in 2 Lounges bis in die Morgendämmerung getanzt. Es gibt House und Electro von Europas meistbeschäftigten Szene-DJ Jack Chang, der mit seinen hypnotischen Sets die Party-HotSpots der Welt begeistert. Ganz besonders dürfen sich die Gäste auch auf Germany`s poppigste Party-Institution freuen: MADONNAMANIA" bietet extatische Tanzfreuden, wenn Kenny Dee & GinaTonic aus dem großartigen Berliner SchwuZ wieder einmal in Leipzig auflegen. Auf dem dritten Floor fliegen euch unterdessen Klänge aus Indie, Rock und Pop um die Ohren, dargeboten von den Djanes Claire (M.T.S.B./Conne Island) und Cindy Fox sowie dem Duo wendbriel. Für den passenden Support sorgt Leipzigs Party Host Miss Mandy Cleenex. Tickets ab 8 EUR sowie weitere Infos gibt es unter www.prideball.de.
Erstmalig gibt es beim PRIDEBALL auch eine CSD-Sponsor's-Lounge. Hier können die Spenderinnen und Spender des Leipziger CSD's den PRIDEBALL in der einzigartigen Atmosphäre der orientalischen Sauna des Stadtbades genießen und werden dabei auch noch mit Speis und Trank verwöhnt. Diese auf max. 50 Stück streng limitierten Eintrittskarten, deren Erlös der Organisation der Leipziger CSD-Woche zugute kommt, gibt es zum Charity-Preis von 50 EUR online unter http://www.csd-leipzig.de/sponsors-lounge.html zu erwerben.

Eine ausführliche Detailübersicht über alle Veranstaltungen der Leipziger CSD-Woche finden Sie unter:
http://www.csd-leipzig.de/termine.html.

Weitere Informationen, Kontaktmöglichkeiten und Pressematerialien gibt es im Internet auf
http://www.csd-leipzig.de/presse.html

 




Diese Bedingungen gelten unabhängig von der Form / Art der Anmeldung (Email, Anmeldeformular, mündlich, durch Erscheinen bei der Ausfahrt, etc.)

Das Kleingedruckte: Das Mindestalter beträgt 18 Jahre. Der Fahrzeugführer muss im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und eines technisch einwandfreien Fahrzeuges sein. Die Einnahme von Alkohol, Drogen und anderen berauschenden Mitteln ist während der Ausfahrten nicht gestattet und kann zum Ausschluß an der weiteren Fahrt führen.

Haftungsbeschränkungen: Die Teilnahme an den Tages- und Mehrtagestouren erfolgt eigenverantwortlich und auf eigenes Risiko. Eine Haftung der Teilnehmer gegen den Tourleiter / Organisator begrenzt sich auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Insbesondere wird von der Tourleitung nicht geprüft, ob eine gültige Fahrerlaubnis vorliegt oder das Fahrzeug sich in einem technisch einwandfreien Zustand befindet. Jeder Teilnehmer zeichnet sich für die Sicherung seiner Person, seiner Gegenstände (z.B. Gepäck, Wertsachen) und seines Motorrades selbst verantwortlich. Eine Schönwettergarantie wird nicht übernommen. Mit der Teilnahme zur Tour werden die oben aufgeführten Bedingungen akzeptiert.